WANDERWORTE

Birgit und ich sind voll „trendy“ oder „in“ vielleicht auch „it“. Sucht es euch aus. Nicht, dass ich deswegen pilgere. Da folge ich (m)einem Ruf. Wie das bei Birgit ist, weiß ich nicht genau. Aber das könnt ihr sie am 11.10.2020 selbst fragen. Da liest sie aus ihrem Buch „Wanderungen für die Seele. Schwarzwald. Der Norden.“ und gibt einige Anekdoten zum Besten. Ich werde euch Geschichten von Begegnungen, Herausforderungen und Glücksmomenten erzählen, die ich auf meinen Pilgerreisen erlebt habe. Die Lesung findet um 14.00 Uhr im Rahmen der Literaturtage Karlsruhe 2020 in meinem Atelier BuntMalerei in der Kreuzelbergstr. 14 in Karlsruhe statt. Inmitten von Fotografien und Mixed Media Arbeiten passend zum „Thema“. Wie das eben so ist bei ehemaligen Lehrerinnen. 😉 Die könnt ihr übrigens auch erwerben (die KUNST), genauso wie die Bücher von Birgit. Ich hoffe auf euer Interesse. Aufgrund der CORONAAUFLAGEN müsst ihr euch jedoch vorher anmelden unter: jasmin.zabler@gmail.com

Blick ins Atelier bzw. in die Galerie

Nähere Infos findet ihr unter:

http://www.literaturtage-karlsruhe.de

http://www.jasmin-zabler.de

Ultreia! Weiter, immer weiter!

Ist der Titel meiner Pilgerausstellung im INFOCENTER am Hauptfriedhof in Karlsruhe. Gestern am 26.09. war die Eröffnung und eine anschließende Pilgertour. Ultreia! war nötig, denn wir hatten wahrlich mit Widrigkeiten zu kämpfen. Die Wettervorhersage war alles andere als rosig: Dauerregen, Sturmwarnung, Temperatursturz. Außerdem sagte meine junge Musikerin Leonie wegen Krankheit ab. Das Ausstellungsplakat war nicht da und nicht zuletzt erschwerten die CORONAAUFLAGEN den Ausstellungsbesuch. Wer hatte da schon Lust und Muse sich eine meiner Fotografien zum Kauf auszusuchen. Schade!!!!

Aber allen Widrigkeiten zum Trotz wurden es wunderbare Stunden.

Ultreia! Eben. Alternativ mit Saxophon! Schön!

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir im Rahmen der Ausstellung eine weitere Pilgertour zur Großherzoglichen Grabkapelle an: 16.10.2020 um 14.00 Uhr „Auf den Spuren meiner Sehnsucht … Die Seele geht zu Fuß“

Anmeldung im INFOCENTER, Hauptfriedhof, Haid-und-Neu-Str. 33, 76131 Karlsruhe, Tel. 0721/7820933

5000 Kilometer und 5 Wege

Wieder zuhause! Die Recherche war ganz schön anstrengend. So viele neue Eindrücke, aber auch viele Erinnungen kamen hoch. Tatsächlich waren wir auch an Plätzen, wo ich schon 2012 war, als ich auf dem Camino Francès unterwegs war. Geplant war das nicht. Aber gut! Mein Buch lässt grüßen!!!!!

Burgos
Muxìa
Kilometer 0,0 ! Ende oder Anfang?
Einstieg Camino duro in Villafranca del Bierzo
In Roncesvalles!
In St.-Jean-Pied-de-Port beginnt der Camino Francès. Der Weg über die Pyränen ist gesperrt.
Also ab ins Café und baskischen Kirschkuchen essen. Lecker!
Stärkung in Pamplona. Unser Frühstück!
Geniales Café!
Stierkampfarena!

Tschüß Pamplona! Tschüß Nordspanien! Auf ein Wiedersehen!

Wir streiften den Camino del Norte, den Camino Primitivo, den Camino Francès, den Camino Inglès und den Camino dos Faros. Was nun????

Im Auftrag der Muschel

Der Camino Primitivo in Lugo!

Nein, dieses Mal bin ich nicht „richtig“ Pilgern. Aber der Camino hat wieder gerufen. Wir sind an Jakobswegen auf der Suche nach einem schönen und geeigneten Platz für das nächste Projekt. Unser Weg führte uns entlang des Camino del Norte:

In Irun Tapas essen!
Und Brandy probieren!
In Hondarribia Strandgut und Eindrücke sammeln.
Ein Parador in einer ehemaligen Festung!
In Candás verschnaufen am Golf von Biskaya!
Geht er ins Wasser? Am 1.2.20?
Schnell raus!
Lugo! Wunderbar!

Bei fantastischem Wetter die Altstadt auf der über 2 Kilometer langen römischen Stadtmauer umrundet, leckere Empanada gegessen und entspannt.

Auf der Stadtmauer.
Pilgerherberge!
Und weiter Richtung Friol.

Jetzt wird es spannend. Wir trafen uns mit einem Makler. Ja, vielleicht machen wir eine Pilgerherberge auf oder so was Ähnliches. Ideen haben wir genug.

Galicien gefällt uns sehr gut. Trotz der vielen Eukalyptus-Plantagen. Vielleicht adoptieren wir ja auch Koalas.

Stärkung mit Pulpos in einer Pulpería in Melide. Jetzt auf dem Camino francès.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

berührendes Mahnmal und wunderbare Pfade

Wolfach liegt traumhaft schön und ruhig.

Der Jakobusweg führt über urige Pfade auf und ab bis nach Hausach. Ich traf gestern morgen keine Menschenseele im Wald.

Es war wunderbar in Stille und in meinem Rhythmus zu wandern.

Ich kann dann wieder viel mehr sehen (Warum ist da Stacheldraht?) und tiefer fühlen.

Das geht im Alltag leider häufig verloren.

Ich kam vorbei an einem Mahnmal, das mich sehr berührt hat.

Vergesst es nicht!

Nach einem anstrengenden Anstieg – ich hatte einen großen Rucksack, war angeschlagen und hatte schlecht geschlafen – erwartete mich ein fantastischer Ausblick.

Leider musste ich an diesem Tag noch abbrechen, da es mir gesundheitlich schlechter ging. Schade!

Lossburg – Wolfach

Ich bin mal wieder „unterwegs auf Pilgerwegen“. Dieses Mal auf dem Kinzigtäler Jakobusweg. „Warum in die Ferne schweifen, …“Es ist wirklich wunderschön hier. Vielleicht besonders, weil es Herbst ist. Weil das Licht so warm und die Farben so kräftig sind.Der Kinzigtäler Jakobusweg beginnt in Lossburg und endet in Kehl. Auf der ersten Etappe haben mich Kay und Leyla begleitet.Kay hatte große Bedenken, ob er die 16 km bis Schenkenzell schafft. Ich hatte auch meine Zweifel, aber wegen mir: grippig! Aber wir schafften es tatsächlich beide.Manchmal ist es nur die Grenze/Angst im Kopf. Gell, Kay?! Du kannst dir vertrauen 😊 Eine weitere Grenze überwunden.

Zwischenstopp in Alpirsbach.

Prost! Wir tranken aber nur ein alkoholfreies Weizen😣. Mittagszeit und noch einige Kilometer vor uns.

Heutiges Etappenziel: Wolfach in 24 Kilometern. Ich nahm mir gar nicht erst vor, die ganze Strecke zu Fuß zu schaffen. Hustig! Aber bis Sankt Roman wollte ich es schaffen. Und irgendwie würde ich dann von dort nach Wolfach kommen.

Sooooo idyllisch! Ich kam vorbei am Kloster Wittichen. Und gerade noch rechtzeitig zum Segen beim Festgottesdienst zu Ehren Luitgards, der Gründerin des Klosters.

Wunderbare Pfade. Gefühlt weitab der Zivilisation und in Sankt Roman bestätigt. Es gab hier nicht einmal eine Busverbindung. Und auch kein anderes Netz. Was jetzt? Einchecken im elitären (wurde mir unterwegs so beschrieben) Hotel?

Ein älteres Ehepaar chauffierte mich schließlich bis nach Wolfach. Danke😊!

Die Pilgermuschel ist wieder unterwegs

Inzwischen kann man sie als generationenübergreifende Pilgermuschel bezeichnen.

Wer von unserer Familie hätte das gedacht, als sich mein Vater 2002 zum ersten Mal mit ihr auf den Weg nach Santiago de Compostela machte. Er hatte die Pilgermuschel zweimal dabei. Als ich 2012 beschloss den Camino francès zu pilgern, hat er sie mir mitgegeben und mir das Versprechen abgenommen, sie heil wieder zurückzubringen. Das habe ich mir so zu Herzen genommen, dass ich gleich in der ersten Nacht einen Alptraum hatte: Mir ist die Muschel zerbrochen! Ein Jahr nach meiner Pilgerreise machte sich meine Mutter auf den Weg. Auch sie brachte die Muschel unversehrt zurück. Von ein paar altersbedingten Verschleißerscheinungen mal abgesehen😉. Und jetzt meine Tochter Anna. Gestern ging es los. Sie pilgert den camino del norte von Irun nach Santiago de Compostela entlang der Atlantikküste. Mit ein paar Anlaufschwierigkeiten: Sie konnte sich eine halbe Stunde vor Abfahrt von Karlsruhe nach Paris kein Zugticket mehr kaufen- voll besetzt! Dabei hatte sie schon die Anschlussfahrkarte nach Hendaye (französischer Teil) und die Unterkunft in Irun (spanischer Teil) 😭.

Was tun? Über Schwarzfahren, Absagen und zu Tode ärgern war alles im Gespräch. Die letzte Idee war die beste und erfolgreich. Sie fragte den zuständigen Schaffner am Gleis. Im Zug konnte sie dann ein teures Ticket kaufen. Ende gut alles gut?!

Nicht ganz. Heute morgen erreichte mich ein panischer Anruf: „Ich habe die Muschel verloren!“ 😨

Sie ist glücklicherweise wieder aufgetaucht.

Buen camino, Anna! Bring die Muschel wieder heil zurück!

Virtuell unterwegs

Nein, ich bin noch nicht auf dem Franziskusweg von Florenz nach Rom unterwegs. Obwohl das mein Plan war. Aber Pläne ändern sich. Momentan lasse ich meine vergangenen Pilgerreisen Revue passieren 🙂 und ihr könnt dabei sein.

Hier in der Stadtbibliothek Bruchsal.

Und im Bücherbüffet Karlsruhe.

Zuletzt im Rathaus Spessart. Dort führe ich meine erzählende Lesung “Ultreia! 2 Millionen Schritte auf Jakobswegen“ am 2.6.2019 um 16.00 Uhr nochmal durch. Dieses Mal unter dem Motto: Kaffee, KUNST + Kuchen – ein Nachmittag für alle Sinne. Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken!